Wahmstraße

Die Wahmstraße ist eine der Lübecker Rippenstraßen, die von der Breiten Straße in Richtung Osten verlaufen. Sie ist die Verlängerung der Holstenstraße und endet an der Krähenstraße.

Im Mittelalter waren in der Wahmstraße vor allem Brauer ansässig. Auf ihre Initiative geht der Bau einer großen Wasserkunst zurück, durch die große Mengen des zum Brauen benötigten Wassers in die Straße geleitet werden konnten. Am oberen Ende der Straße arbeiteten außerdem einige Goldschmiede, die von Berufs wegen nur in der Nähe des Marktes produzieren durften.

Beim Luftangriff auf Lübeck 1942 wurde das untere Ende der Wahmstraße stark zerstört.

Die Wahmstraße war untypisch für das Lübecker Straßennetz, weil sie seit der Stadtplanungsphase der 1950er Jahre am oberen Ende sehr breit war und erst 2008 beim Umbau des anliegenden Gebietes um das ehemalige Haerder- Kaufhaus wieder verengt wurde.

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